Die Stadtgemeinde Bremen ist die Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen. Zu diesem Zwei-Städte-Staat gehört neben der Stadtgemeinde Bremen noch die 60 Kilometer nördlich gelegene Stadt Bremerhaven. Bremen ist mit 547.360 Einwohnern die zehntgrößte Stadt Deutschlands, bei einer Fläche von 325.42 Quadratkilometern und damit einer Bevölkerungsdichte von 1682 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Stadt gehört zur Europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, einer von den insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland. Die Siedlungsgeschichte Bremens reicht bis ins frühe Mittelalter zurück, wo zwischen dem 1. und 8. Jh. an der Weser auf einer langen Düne Siedlungen entstanden, zum Schutz vor Hochwasser und bei gleichzeitig gutem Zugang zu einer Furt . Als Bischofsstadt und Kaufmannssiedlung reicht Bremens Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zurück. Unter Erzbischof Adalbert von Bremen (1043–1072) erlebte Bremen seine erste Blüte, nachdem es 845 zum Erzbistum erklärt wurde. 1186 wurde Bremen Reichsstadt und trat 1260 der Hanse bei. 1404 errrichtete Bremen auf dem Marktplatz ein Rathaus, nachdem es sich im Verlauf seiner zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung teilweise von der weltlichen Herrschaft des Bistums Bremen befreien konnte. Im selben Jahr stellten die Bremer das Standbild des Rolands auf, der als Sinnbild der Stadtrechte im Mittelalter galt. Später wurde zum Schutz des zwischen 1574 und 1590 angelegten Weserhafens am Westufer der Weser auch noch die befestigte Neustadt angelegt. Einen direkten Transatlantikhandel mit den USA richteten die Bremen Kaufleute bereits 1783 ein. 1811 jedoch ließ Napoleon Bremen besetzen und integrierte es als Hauptstadt des Départements des Bouches du Weser in den französischen Staat, in dem es bis 1814 verblieb. Im 19. Jahrhundert hatte Bremen wesentlichen Anteil an der Entwicklung des deutschen Überseehandels, wobei aber wegen der zunehmenden Versandung und der daraus resultierenden Unschiffbarkeit der Weser 1827 die Siedlung Bremerhaven als Bremer Außenposten auf einem vom Königreich Hannover angekauften Grund angelegt wurde. Seit 1847 hatte Bremen Anschluss an die Königlich Hannoversche Staatsbahn. 1867 wurde Bremen dann Gliedstaat des Norddeutschen Bundes und ging 1871 als Bundesstaat im Deutschen Kaiserreich auf. Die Stadt entwickelte sich dadurch zunehmend zum bevorzugten Umschlagplatz für vielerlei Waren und aus der Zeit des 19. Jh. stammt auch die für die Bremer Vorstädte charakteristische Reihenhausbebauung mit sogenannten Bremer Häusern. Auch während der politisch unruhigen Zeit der Weimarer Republik gewann die Stadt an wirtschaftlicher Bedeutung, womit auch ihre Einwohnerzahl beträchtlich stieg. 1939 musste Bremen jedoch Bremerhaven an die preußische Provinz Hannover abtreten, welches daraufhin mit der angrenzenden Stadt Wesermünde vereinigt wurde. Das städtische Gebiet Bremens wurde dafür aber zum Ausgleich um Bremen-Nord, Hemelingen und Arbergen vergrößert. Der Zweite Weltkrieg bedeutet für die Städte Bremen und Wesermünde (Bremerhaven) eine Zeit der schweren Zerstörungen. Durch seine Werftindustrie und den Flugzeugbau war insbesondere der Bremer Westen häufig Ziel alliierter Luftangriffe. 62 % der städtebaulichen Substanz waren in Folge von insgesamt 173 Luftangriffen weitestgehend zerstört.1945 besetzten dann US-amerikanische Streitkräfte die Stadt, wodurch Bremen mit Bremerhaven zu einer amerikanischen Exklave im ansonsten britisch besetzten Küstengebiet wurde. 1949 wurde Bremen als Bundesland dann ein Bestandteil der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland und feierte 2004 die Ernennung seines Rathauses und seines Wahrzeichens, dem Roland zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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