Am Zwischenahner Meer gibt es urige Gaststätten mit Charme und Feinschmeckerrestaurants: Wo Aale frisch aus dem Rauch mit der Hand gegessen und Schnaps aus Zinnlöffeln getrunken wird, lädt das Ammerland zu kulinarischen Genüssen ein. Der Landkreis im Nordwesten Niedersachsens mit dem Moorheilbad Bad Zwischenahn im Herzen, ist für seine geräucherten Köstlichkeiten in der gesamten Bundesrepublik bekannt.

 
Geräucherte Aale (BZT)

Der "Smoortaal" – wie der geräucherte Aal auf Plattdeutsch heißt – wird nach geschichtlicher Überlieferung seit mindestens 900 Jahren als Spezialität aus dem Zwischenahner Meer (526 Hektar großer See) geschätzt. Graf Egilmar I. soll um 1108 einem Abt im Kloster Iburg regelmäßig 90 Bund Aale zukommen lassen haben. Durch den langen Weg, der damals zurückgelegt werden musste, wird angenommen, dass die Fische mittels Rauch haltbar gemacht wurden.

 
Ammerländer Spezialitäten werden serviert (BZT)

Wahrscheinlich ebenso alt wie das Räuchern ist das Ritual des Aalessens im Ammerland. In der Gaststätte "Spieker" des Bad Zwischenahner Freilichtmuseums, einem ehemaligen Speicher im Fachwerkstil, und in vielen anderen gastronomischen Betrieben wird der Aal auf traditionelle Weise verzehrt. Die Spezialität wird mit Haut serviert, eigenhändig abgezogen und dann mit den Fingern gegessen. Zur "Reinigung" wird Korn aus Zinnlöffeln getrunken und auch über die Hände gegossen.

 

 

 
Der gedeckte Tisch (BZT)

Von rustikal bis elegant erstreckt sich die Bandbreite der Bad Zwischenahner Gastronomie, die für ihre Gastfreundschaft und die stilvolle Atmosphäre in reetgedeckten Bauernhäusern, alten Scheunen und geschichtsträchtigen Landsitzen bekannt ist. Nahezu überall werden traditionelle Ammerländer Köstlichkeiten angeboten.

 

 

 
Der Spieker in Bad Zwischenahn (BZT)

Dazu gehört auch der Knochenschinken, der nach überlieferter Art geräuchert wird. Ganze "Schinken-Himmel" erstreckten sich früher im Winter über die Decke des Bauernhauses im Bad Zwischenahner Freilichtmuseum. Monatelang hingen die gesalzenen Stücke im Rauch von Erlenholz und Buche. Dies und der spezielle Anschnitt machen den Ammerländer Schinken zu einer geschätzten Köstlichkeit.

 
Das Strandcafe´am Zwischenahner Meer (BZT)

Neben den traditionellen kulinarischen Besonderheiten finden Besucher in Bad Zwischenahn Restaurants aller Couleur. Internationale Küche, Bistros und Cafes mit selbstgebackenem Kuchen und typischem Ostfriesentee werden gerne besucht. Auch für Feinschmecker gibt es passende Lokalitäten. So haben beispielsweise viele Hotels ausgezeichnete Restaurants. Hervorgehoben werden soll hier das Gourmetrestaurant „Apicius“, das ganz aktuell auf Platz 57 unter den 80 besten Hotelrestaurants Deutschlands gekürt worden ist. Selbstverständlich findet sich auch auf der Karte dieses Sterne-Restaurants der typische Bad Zwischenahner Aal.

Bad Zwischenahner Touristik GmbH
Miriam Kösters
Unter den Eichen 18
26160 Bad Zwischenahn
Tel:: 04403/61567