Bilder der Region

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Einblicke in die Sammlungen nordwestdeutscher Museen

Museumsdorf Cloppenburg

Museen des Osnabrücker Landes

Trend und Tradition. Mit einer neuen Sonderausstellung widmet sich das Übersee-Museum Bremen der Unterhaltungskultur Japans. Entstanden im gesellschaftlichen Spannungsfeld der Edo-Zeit, ist das Thema heute vielleicht wichtiger denn je. Die Ausstellung zeigt daher Historisches und Neues nebeneinander. Zum Teil noch nie gezeigte Sammlungsstücke aus den Magazinen des Übersee-Museums werden ergänzt durch zeitgenössische Objekte. Auf diese Weise zeigt die Ausstellung eindrücklich, dass Japan mit Design, Mode, Literatur, Spielen, Festen und Wohnkultur beeindruckt – damals wie heute. Mehr...

br overbeckmuseumHimmel | Erde | Himmel. Die Künstlerin Birte Hölscher lebt und arbeitet in Worpswede. In ihren Gemälden greift sie das Erbe der Künstlerkolonie auf, ohne nachzuahmen. Sie erarbeitet sich vielmehr einen eigenen Standpunkt, indem sie das Teufelsmoor, seine Birken und Moorkanäle in eigene Bilder bannt. Die Farben und Strukturen der sie umgebenden Landschaft inspirieren Birte Hölscher zu oftmals abstrakten Gemälden, die ihren Bezug zur Natur dennoch nie verleugnen. Mehr...

Max Beckmann (1884–1950) war fasziniert von der Welt des Theaters, Zirkus’ und Varietés als metaphorischer Schauplatz der menschlichen Beziehungen und des Weltgeschehens. In seinem Œuvre finden sich zahlreiche Gemälde, Druckgraphiken, Zeichnungen und Skulpturen, die sich unmittelbar auf diesen Themenbereich beziehen und seine Idee von der Welt als Bühne vermitteln. Mehr...

„Einige Deutsche (...) haben gute Musik und Literatur in die Stadt gebracht”, schreibt die amerikanische Schriftstellerin Martha Lamb 1876 im „Harper’s Magazine” über die boomende Stadt Newark in New Jersey. Und zu dieser „good music” zählten auch Marsch und Polka als Unterhaltungsmusik, die man an der ganzen amerikanischen Ostküste Ende des 19. Jahrhunderts in Ausflugs- und Tanzlokalen oder in den Musikpavillons im quirligen Badeort „Asbury Park” hörte. Mehr...

br overbeckmuseumJost Wischnewski wagt einen neuen Blick auf das Teufelsmoor – auf jene Landschaft, die vor mehr als 100 Jahren von Malern wie Fritz Overbeck, Otto Modersohn oder Heinrich Vogeler zur spätromantischen Sehnsuchtslandschaft verklärt wurde. Dabei war das Teufelsmoor auch im ausgehenden 19. Jahrhundert schon lange keine idyllische, unberührte Landschaft mehr. Vielmehr war die Region auch damals schon durch großflächigen Torfstich und kilometerlange Entwässerungsgräben gezeichnet. Mehr...

In den Jahrzehnten um 1600 entstanden in Bremen zahlreiche Möbel mit detailreichen Schnitzereien, die biblische Geschichten nacherzählen. Sie wurden im Auftrag wohlhabender Bürger angefertigt, die so ihre Orientierung an den Normen christlicher Lebensführung demonstrierten. Martin Luther stand Bildwerken im Kirchenraum zwar ablehnend gegenüber, schätzte sie aber zur Veranschaulichung seiner Glaubenslehren. Mehr...

„Transparenz“ gehört zu den Schlüsselbegriffen unserer Gegenwart. Was wir mit dem Begriff verbinden, sagt viel über unsere Gesellschaft aus. Fordern wir transparentere Prozesse in Wirtschaft und Politik oder befürchten wir den Verlust von Privatsphäre? Die Ausstellung thematisiert, welche Hoffnungen, Wünsche und Gefahren wir mit dem Konzept der Transparenz verbinden. Warum faszinieren uns auch im Alltag durchsichtige Schuhe, Radios, Stühle und Teekannen? Die Ausstellung blickt zurück auf das 20. Jahr­hundert und verfolgt die Entwicklungs­linien bis zu aktuellen Diskussionen über eine gläserne Welt.  Mehr...

Der Turmbau zu Babel als Massaker. Der Künstler als toter Revolutionär. Ein Gotisches Fenster aus Schmetterlingsflügeln – Proof of Life vereinigt über 100 Gemälde, Skulpturen und Fotoarbeiten, die auf sinnliche und zugleich sinnstiftende Weise existentiellen Fragestellungen nachgehen. Ihre ästhetische Wucht zieht die Betrachter wie von selbst in den Bann. Das, was sie zeigen, knüpft an eine zum Teil weit zurückreichende Tradition wirkmächtiger Bilder an. Sie zitieren, verführen, irritieren, provozieren und thematisieren zugleich moralische Wertvorstellungen. Mehr...

Bremen ist anders. Von hanseatisch-zurückhaltend, traditionsbewusst und weltoffen bis links-alternativ, experimentierfreudig und kämpferisch – Gegensätzlicher können Beschreibungen nicht sein! Warum ist das so? In der Sonderausstellung wird ein Blick auf Bremens jüngere Stadtgeschichte geworfen. Im Fokus stehen die ereignisreichen Jahre zwischen den Straßenbahnunruhen 1968 und der Schließung der Großwerft AG Weser 1983. Mehr...

Die mehr als 100 Millionen Objekte in den Sammlungen der Leibniz-Forschungsmuseen sind ein immenser wissenschaftlicher Schatz, mit dem auch heute noch aktuelle Forschungsfragen beantwortet werden. Das zeigt die erste gemeinsame Schau der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft. Jedes der Museen präsentiert ein exemplarisches Objekt aus seiner Sammlung und gewährt damit beispielhaft Einblicke in seine Sammlungen und Forschungen. An jedem Museumsstandort wird das örtliche Objekt im Original zu sehen sein. Mehr...

hb boettcherstrasseDas Thema Schlaf fasziniert seit jeher Künstlerinnen und Künstler. Die zahlreichen ungelösten Rätsel und Geschichten, die sich um diesen unbewussten Zustand ranken, waren und sind bis heute Motiv für unzählige Kunstwerke. 70 davon stehen nun im Fokus der Ausstellung im Paula Modersohn-Becker Museum, die sich dem Schlaf in der Kunst von fünf Seiten nähert: der private, der öffentliche, der erotische und der märchenhafte Schlaf sowie – zu guter Letzt – das Bett als Ort des (Künstler-)Schlafs. Mehr...

Die Provenienzforschung beschäftigt sich mit der Untersuchung der Herkunft und der Rekonstruktion unterschiedlicher Besitzverhältnisse von Kunst- und Kulturgut. Seit Februar 2017 werden Objekte unserer Sammlungen systematisch auf ihre Provenienzen hin überprüft. Ziel ist eine lückenlose Aufarbeitung der jeweiligen Besitzverhältnisse eines Objektes und die Identifizierung von möglich vorhandenem NS‐Raubgut.“ Gezeigt werden 3 Objekte - 2 Gemälde, 1 Standuhr - die derzeit Gegenstand der Provenienzforschung im DSM sind. Mehr...

Gezeigt wird eine Auswahl von etwa 40 Schenkungen, Neuerwerbungen und Rückkäufen von Kriegsverlusten, die in den letzten Jahren in die Sammlung des Kupferstichkabinetts gelangten. Darunter befinden sich Werke von Albrecht Dürer, Adrian Zingg, Caspar David Friedrich und Adolph von Menzel sowie zahlreiche Arbeiten von Künstlern des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, darunter Blätter von Lovis Corinth, George Grosz, Wilhelm Wauer, Hans D. Voss, Karl Otto Götz, Walter Stöhrer, Günther Förg und Robert Longo sowie Hana Usui, Norman Sandler und Matthias Ruthenberg. Mehr...

Günther Grass - Dichter, Maler, Bildhauer. Das Günter Grass-Haus und das Joachim-Ringelnatz-Museum tauschen sich aus und widmen den beiden Doppelbegabungen als Lyriker und Maler in ihren Museen jeweils eine Sonderausstellung. Mehr...

bre hismusLandschaftsbilder aus fünf Jahrzehnten. Das Historische Museum Bremerhaven zeigt erstmals seine umfangreiche Kunstsammlung zu Paul Ernst Wilke. Die Ausstellung präsentiert vor allem 38 Gemälde, die zum Teil noch nie öffentlich gezeigt wurden. Die Arbeiten stammen aus der Zeit von 1921 bis 1969 und dokumentieren Wilkes gesamte Schaffenszeit. Im chronologischen Verlauf kann Wilkes künstlerische Entwicklung nachvollzogen werden. Mehr...

Ausstellungen in Bremen/Bremerhaven/Cuxhaven

Wilhelm Wagenfeld Haus: Welt aus Glas. Transparentes Design, vom 24.11.-22.4.

„Transparenz“ gehört zu den Schlüsselbegriffen unserer Gegenwart. Was wir mit dem...


Weserburg: Proof of Life / Lebenszeichen, vom 20.5.-25.2.

Der Turmbau zu Babel als Massaker. Der Künstler als toter Revolutionär. Ein Gotisches...


Ausstellungen im Nordwesten

Kunsthalle Bremen: Geschenk Papier. Von Dürer bis Grosz, vom 29.11.-1.4.

Gezeigt wird eine Auswahl von etwa 40 Schenkungen, Neuerwerbungen und Rückkäufen von...


Focke Museum Bremen: Protest + Neuanfang - Bremen nach 68, vom 30.8.-1.7.

Bremen ist anders. Von hanseatisch-zurückhaltend, traditionsbewusst und weltoffen bis...