Bilder der Region

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Einblicke in die Sammlungen nordwestdeutscher Museen

Museumsdorf Cloppenburg

Museen des Osnabrücker Landes

br overbeckmuseumBremer Malerfürst und Anti-Worpsweder. Arthur Fitger (1840-1909) galt zu Lebzeiten in Bremen als „Kunstpapst“. Seine opulenten historisierenden Gemälde mit mythologischen und allegorischen Motiven waren gefragt und schmückten zahllose öffentliche Gebäude und Kaufmannsvillen. Fitger bediente erfolgreich den Zeitgeschmack des konservativen Bremer Bürgertums. Mehr...

Impressionist und Marinemaler. Der Maler war ein Zeitgenosse Fritz Overbecks. Anders als die Worpsweder Künstler, die sich nostalgischen Landschaftsmotiven zuwandten, nahm er Häfen und Stahlwerke, Fabriken und Dampfschiffe zum Motiv. Dabei zeigt er sich ebenso als ein exzellenter Marinemaler wie auch als Impressionist, der die Lichtstimmungen am Hafen, den Qualm der Dampflokomotiven oder den Feuerschein der Stahlproduktion einfangen kann. Mehr...

  Im Alter von 26 Jahren eröffnete Annelise Kretschmer in Dortmund als eine der ersten Frauen in Deutschland ein eigenes Fotoatelier und erlangte große Bekanntheit als Porträtfotografin. Nach frühen Erfolgen um 1930, geriet ihr Werk der Neuen Sachlichkeit jedoch in Vergessenheit, da sie nach 1933 aufgrund ihrer jüdischen Abstammung zunächst in Worpswede und später in Südwestdeutschland untertauchen musste. Die Schau, deren erste Station im Käthe Kollwitz Museum in Köln zu sehen sein wird, ist nach einer Einzelausstellung im Museum Folkwang 1982 die erste umfassende Präsentation von Annelise Kretschmers Werk. Mehr...

Am Beispiel der Familiengeschichte des Georg Friedrich Abel, 1828 in Gernsbach im Großherzogtum Baden geboren, erzählt die Kabinettausstellung im Deutschen Auswandererhaus das Leben eines Aufständischen während und nach der Deutschen Revolution 1848/49. Nach der militärischen Niederschlagung der Revolution wurden Hunderte von Aktivisten verhaftet, ihre Anführer standrechtlich erschossen – doch Georg Friedrich Abel gelang die Flucht in die USA ... Mehr...

 Die Ausstellung präsentiert französische Druckgraphik der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, eine Epoche, in der sich unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. der Absolutismus in seiner für Europa prägenden Form entfaltete. In dieser Zeit bildete sich eine französische Schule des Kupferstichs heraus, die an italienische und niederländische Entwicklungen des 16. und 17. Jahrhunderts anknüpfte und die Qualitäten beider – das zeichnerische Konzept und die malerisch abgestufte Tonalität – wiederbelebte und dank differenziertester technischer Mittel sogar verbesserte. Mehr...

In der Ausstellung präsentiert das Museum die signierte Erstausgabe des Buches „The Million Pound Bank Note“ des bis heute weltberühmten Autors Mark Twain. Dieser hatte die Erstausgabe einem Bremerhavener Auswanderer während einer Überfahrt von New York nach Genua geschenkt.Mehr...

Wir alle stapeln Dinge: ungelesene Zeitungen, Brennholz, ordentlich gefaltete Pullover oder Suppendosen im Vorratsschrank. Das Stapeln ist eine grundlegende Kulturtechnik. Umso erstaunlicher ist es, dass dieses Phänomen bisher nur wenig erforscht und ausgestellt wurde. Dabei wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts so systematisch gestapelt, dass viele Bereiche unseres Lebens davon beeinflusst werden. Das Kubus-Geschirr aus Pressglas von Wilhelm Wagenfeld ist eines der frühesten Beispiele für stapelbares Indus­triedesign und verdeutlicht zugleich, dass das Stapelprinzip mehr bedeutet, als nur Dinge übereinanderzustellen. Mehr...

Über viele Jahre hat das Ehepaar Lore und Jürgen Müller eine kleine, sehr exquisite Sammlung von Jugendstilgläsern aus Deutschland, Frankreich und Amerika zusammen getragen. Zehn der schönsten Stücke hat es dem Focke-Museum gespendet. Diese werden nun zum ersten Mal in der Diele des Hauses Riensberg präsentiert. Bei dem wohl kostbarsten Objekt handelt es sich um eine Vase mit Orchideendekor aus der lothringischen Glasmanufaktur Emile Gallés. Mehr...

Ausgehend von der Besiedelung verschiedener Natur- und Kulturräume widmet sich die Ausstellung den Themen Einwanderung, Religion, Politik und Gesellschaft sowie Welthandel. Dabei werden neben inneramerikanischen Fragestellungen auch globale Auswirkungen thematisiert. Neben dem großen präkolumbischen Goldschatz des Übersee-Museums, einem reich gedeckten "Thanksgiving"-Tisch und einem lebensgroßen Bison begegnet man in dieser Ausstellung Menschen und ihren persönlichen Geschichten im Nord- und Lateinamerika des 21. Jahrhunderts. Mehr...

Sammlung Reydan Weiss. Ausstellung zum 25-jährigen Bestehen der Weserburg. Die Ausstellung „Mir ist das Leben lieber“ vereinigt über 100 Bilder, Skulpturen und Videoarbeiten, die auf sehr sinnliche und überzeugend provokante Weise Fragen der Identität, der gesellschaftlichen Rollenzuschreibung, aber auch existenzieller Bereiche wie Leben und Tod nachgehen. Präsentiert werden Höhepunkte und noch nie gezeigte Werke aus der Sammlung Reydan Weiss. Mehr...

Streiflichter aus den Bremer Häfen. Die große Zeit der stadtbremischen Häfen ist Vergangenheit. Seine Blütezeit und seine Veränderun­gen dokumentieren Fotografien von Hans Saebens, Karl Edmund Schmidt, Hans Brockmöller, Georg Schmidt und Jochen Stoss. Diese professionellen Fotografen waren allesamt fasziniert vom geschäftigen Hafentreiben, weshalb es sie immer wieder mit ihren Kameras dorthin zog. Entstanden sind einmalige Zeitdokumente über die Arbeit, den Handel und den Wandel in den Bremer Häfen, die in dieser Ausstellung erstmals gemeinsam gezeigt werden. Mehr...

 Werbefotografien aus den 1950er Jahren. Ein Jahr nach Einführung der D-Mark im Jahr 1948 begann in Westdeutschland ein enormer wirtschaftlicher Aufschwung, für den der Begriff „Wirtschaftswunder“ geprägt wurde. Kennzeichnend waren die starke Expansion des Außenhandels und eine ansteigende Konsumkonjunktur. Neben Kleidung, Möbeln, Haushaltsgeräten, Musiktruhen und Fernsehgeräten spielte in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre das Automobil in der Konjunktur eine tragende Rolle. Mehr...

br_hafenmuseumAndré Schweers | Duisburg, Sabine Schellhorn | Bremen. Die Hafenlandschaften von Duisburg und Bremen sind den Künstlern Ausgangspunkt und Kommunikationszentrale für ihren künstlerischen Transfer von dort vorherrschender Materialität, Struktur und Funktionalität. Schweers richtet in seinen Objekten sein Augenmerk auf die Umschichtung und Fracht von Gütern. Schellhorn vernetzt die Wasser- und Versorgungswege beider Städte in ihren raumgreifenden haptischen Zeichnungen zu neuen grafischen Systemen. Mehr...

hb weserbDie Weserburg präsentiert in einer spannungsreichen Abfolge zum dritten Mal neue Künstlerräume. Selbstbewusst stellen die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke und Konzepte zur Debatte. Die Ausstellung gibt damit einen Einblick in die Vielfalt und Qualität künstlerischer Produktion heute, welche sich eindrucksvoll in den Sammlungen der Weserburg abbilden. Gerade in den dabei zu Tage tretenden Unterschieden, Widersprüchen und Entgegnungen reagieren die Künstlerräume der Weserburg auf die Komplexität heutiger Welterfahrung. Mehr...

 Sport durchdringt heute nahezu alle Lebensbereiche. Er gehört zum modernen Lifestyle, er wird zum populären Massenspektakel oder verleiht elitäres Prestige. Der Siegeszug des Sports begann in Deutschland vor über hundert Jahren: Max Liebermann war der erste deutsche Künstler, der sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzte.Mehr...

bremerh_schiffahrtsmDie mehr als 100 Millionen Objekte in den Sammlungen der Leibniz-Forschungsmuseen sind ein immenser wissenschaftlicher Schatz, mit dem auch heute noch aktuelle Forschungsfragen beantwortet werden. Das zeigt die erste gemeinsame Schau der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft. Jedes der Museen präsentiert ein exemplarisches Objekt aus seiner Sammlung und gewährt damit beispielhaft Einblicke in seine Sammlungen und Forschungen. An jedem Museumsstandort wird das örtliche Objekt im Original zu sehen sein. Mehr...

Die Schau führt wie eine Radiosendung durch über 90 Jahre Popmusik in Deutschland – vom Swing der 1920er-Jahre über die Beat-Ära, Punk, Neue Deutsche Welle, Techno und Hip Hop bis zu heutigen Stilrichtungen. Nicht nur die Entwicklung in der BRD, sondern die Ereignisse in der Popgeschichte der DDR werden beleuchtet. Mehr...

Tomas Schmit (1943-2006) gehört zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung. Über Nam June Paik, den er 1961 traf, lernte er George Maciunas und die ersten Fluxus-Aktivitäten kennen. 1962 nahm er an der Aufführung Neo-Dada in der Musik, ausgerichtet von den Düsseldorfer Kammerspielen, sowie den Parallelen Aufführungen Neuester Musik in Amsterdam teil und entwickelte eigene Aktionen wie den „zyklus für wassereimer (oder flaschen)“. Mehr...

bre hismus Rund 110 Jahre existierte in Bremerhaven der Ostfriesenverein „Frisia“. Um 1900 zog es viele ostfriesische Handwerker in die aufstrebenden Hafenorte an der Wesermündung, wo sie sich bessere berufliche Perspektiven erhofften. Um die ostfriesische Kultur zu bewahren, gründete Schmiedemeister Ihno Tiddens 1906 in Lehe den Verein „Frisia“. Bei den allmonatlichen Sitzungen wurden ostfriesische Lieder gesungen. Mehr...

Ausstellungen in Bremen/Bremerhaven/Cuxhaven

Overbeckmuseum: Arthur Fitger, vom 9.4.-2.7.

br overbeckmuseumBremer Malerfürst und Anti-Worpsweder. Arthur Fitger (1840-1909) galt zu Lebzeiten in...


Museen Böttcherstraße: Annelise Kretschmer - Fotografien, vom 12.2. ‐ 21.5.

  Im Alter von 26 Jahren eröffnete Annelise Kretschmer in Dortmund als eine der ersten...


Ausstellungen im Nordwesten

Focke Museum Bremen: Gläser des Jugendstils - Geschenke aus zwei Jahrzehnten, ab 12.1

Über viele Jahre hat das Ehepaar Lore und Jürgen Müller eine kleine, sehr exquisite...


Wilhelm Wagenfeld Haus: Stapeln. Ein Prinzip der Moderne, vom 7.11.-9.4.

Wir alle stapeln Dinge: ungelesene Zeitungen, Brennholz, ordentlich gefaltete Pullover...